Lege passende Steine an die Kette an und werde als Erster alle deine Steine los. Spiele mit Nachziehstapel, als Blockspiel oder Kozel, den sowjetischen Hinterhof-Klassiker für zwei Paare – wer zuerst 101 Punkte hat, ist der Ziegenbock!
Ziel: Als Erster alle eigenen Steine ablegen (oder bei blockiertem Spiel die wenigsten Augen behalten) und als Erster die Zielpunktzahl erreichen. Bei Kozel spielt man paarweise, und Punkte sind Strafpunkte: Das Paar, das zuerst 101 erreicht, verliert.
Gespielt wird mit dem Doppel-Sechs-Satz aus 28 Steinen: Jede Hälfte zeigt 0 bis 6 Augen, und jede Kombination gibt es genau einmal. Steine mit zwei gleichen Hälften (0-0, 1-1 … 6-6) heißen Pasch.
Ein Stein ist so viel wert wie seine Augen zusammen: 6-6 zählt 12, 2-5 zählt 7, 0-0 zählt nichts.
Mit Nachziehen: zu zweit 7 Steine pro Person, zu dritt und zu viert je 5; die übrigen liegen verdeckt als Nachziehstapel bereit.
Blockspiel: zu zweit je 7 Steine (die anderen 14 bleiben verdeckt aus dem Spiel), zu dritt je 6 (10 aus dem Spiel), zu viert je 7 (alle Steine werden verteilt). Kozel: vier Spieler, je 7 Steine, kein Stapel.
In der ersten Runde beginnt, wer den höchsten Pasch hat, und genau dieser Pasch wird als erster Stein gelegt; hat niemand einen Pasch, beginnt der schwerste Stein. Dieses Pflichtanlegen geschieht automatisch.
In den folgenden Runden beginnt der Gewinner der vorigen Runde mit einem beliebigen Stein. Endete die vorige Runde unentschieden, gilt wieder die Regel des höchsten Paschs.
Reihum im Uhrzeigersinn legt jeder einen Stein an eines der beiden offenen Enden der Kette an: Die sich berührenden Hälften müssen dieselbe Augenzahl zeigen. Wer legen kann, muss legen.
Pasche werden quer gelegt, doch die Kette hat immer nur zwei offene Enden. Passt dein Stein an beide Enden, entscheidest du, wo er hinkommt.
Mit Nachziehen: Ziehe einzeln Steine vom Nachziehstapel, bis einer passt, und lege ihn sofort an; ist der Stapel vorher leer, musst du passen. Solange du einen passenden Stein hast, darfst du nicht ziehen.
Beim Blockspiel und bei Kozel gibt es nichts zu ziehen: Wer nicht legen kann, setzt aus (klopft). Das Passen geschieht automatisch.
Die Runde endet, sobald jemand seinen letzten Stein legt („Domino!“): Er bekommt die Augen gutgeschrieben, die alle Gegner noch auf der Hand haben.
Kann niemand mehr legen, ist das Spiel blockiert: Wer die wenigsten Augen auf der Hand hat, gewinnt die Runde und bekommt die Augen der Gegner abzüglich der eigenen. Teilen sich mehrere die niedrigste Summe, bekommt niemand Punkte.
Wer zuerst die gewählte Zielpunktzahl von 50, 100 oder 150 Punkten erreicht, gewinnt das Spiel.
Das beliebteste Dominospiel Russlands. Vier Spieler in zwei Paaren, die Partner sitzen einander gegenüber. Bekommt jemand 5 oder mehr Pasche oder 6 Steine mit derselben Zahl, wird neu gemischt und ausgeteilt.
In der ersten Runde beginnt, wer den Stein 1-1 hat, und legt genau diesen aus; danach beginnt mit einem beliebigen Stein, wer die vorige Runde beendet hat.
Hier sind Punkte Strafpunkte. Legt ein Spieler seinen letzten Stein, gewinnt sein Paar die Runde, und die Gegner schreiben sich die Augen auf, die beide noch auf der Hand haben (ein einzeln übrig gebliebener 0-0 zählt 25, ein einzelner 6-6 zählt 50).
Ein blockiertes Spiel heißt „Fisch“ (рыба): Das Paar mit mehr Augen auf der Hand schreibt sich alle Augen auf, die die vier Spieler noch haben. Bei Gleichstand gibt es „Eier“ (яйца): Niemand schreibt etwas, und diese Punkte bekommt das Paar, das die nächste Runde verliert.
Die 13er-Regel: Solange ein Paar noch nichts angeschrieben hat, wird eine Rundensumme unter 13 nicht notiert.
Das Paar, das zuerst 101 Punkte erreicht, verliert und ist der „Ziegenbock“ (bei Ziel 50 oder 150: 51 bzw. 151 Punkte). Haben die Gewinner dann noch null Punkte, ist es ein Sieg zu null.